Second-Life-Batterien sind so etwas wie die “zweite Karriere” für Akkus. Aus dem Auto ausgebaut, aber noch lange nicht aus dem Rennen. Die wiederverwendeten Batteriespeicher finden ein neues Zuhause in stationären Energiesystemen und leisten dort wertvolle Dienste für die Energiewende. Second-Life-Batterien werden auch in den kommenden Jahren eine Rolle spielen, denn sie vereinen Nachhaltigkeit und Effizienz auf beeindruckende Weise.
Ein Blick auf den Markt zeigt, warum das so ist. Die Nachfrage nach Batteriespeichern steigt. Allein in Deutschland waren Ende 2024 bereits über 1,9 GWh Speicherkapazität installiert, mit einem Zuwachs von fast 33 % in den ersten neun Monaten (Quelle: kyon-energy.de) Mehr Erneuerbare im Netz bedeutet: Wir brauchen mehr Speicher – und zwar schnell. Anstatt ausgediente Akkus wegzuwerfen, schenken wir ihnen ein zweites Leben. Das schont Ressourcen und reduziert Entsorgungsprobleme. Jeder wiederverwendete Akku ist ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung. Der Ansatz wird sogar als Wettbewerbsvorteil gesehen. Europäische Hersteller setzen verstärkt auf die Ökobilanz ihrer Batterien und wollen den CO₂-Fußabdruck bei der Zellproduktion drastisch senken. Second-Life-Lösungen passen genau in dieses Bild, weil sie die graue Energie gut nutzen und die Gesamtlebensdauer der Batteriezellen verlängern.
Die Branche tüftelt eifrig an immer langlebigeren und kostengünstigeren Batterien, von Natrium-Ionen bis Redox-Flow. Während neue Zellchemien erst in den Startlöchern stehen, können Second-Life-Batterien schon jetzt einen Beitrag leisten. Sie sind perfekt für Anwendungen mit etwas geringerer Leistungsdichte, wo es mehr auf zuverlässige Kapazität als auf Spitzenleistung ankommt. Sie sind die cleveren Workhorses für stationäre Speicher, die schon etwas erlebt haben und genau deshalb wissen, wie man dauerhaft abliefert.

„Wir lösen nicht nur Probleme. Wir verbessern Systeme! Wir betrachten Second-Life-Batterien nicht als einfache Resteverwertung, sondern als Chance, innovative Lösungen mit Voraussicht zu entwickeln. Wir entwickeln mit Weitblick die beste Lösung für jeden Anwendungsfall. Wenn ein gebrauchter Akku den Job genauso gut erledigt, wie ein neuer und dabei noch Kosten spart und die Umwelt entlastet, dann sollte er eine faire Chance bekommen. Natürlich immer unter der Prämisse, dass Sicherheit und Zuverlässigkeit stimmen. Deshalb prüfen wir genau, welche Batteriezellen-Technologie wo am besten passt. Second-Life-Batterien integrieren wir mit dem gleichen hohen Anspruch an nachhaltige Zelltechnologie, Ladezyklenoptimierung, Sicherheit und Marktfähigkeit, den wir an jedes neue System stellen. Unsere Kunden und Partner sollen sich darauf verlassen können, dass ein Speicher mit “gebrauchten” Zellen ebenso verlässlich performt wie ein fabrikneuer … nur eben nachhaltiger.
Second-Life-Batterien sind für unsere zukünftige Produktstrategie also gelebte Praxis und Ausdruck unseres Mitdenkens. Indem wir Batterien ein zweites Leben schenken, verbinden wir technische Innovation mit Verantwortung. Wir gestalten die Energielösungen von morgen, indem wir heute schon an übermorgen denken. Altbewährtes neu einzusetzen um die beste Lösung für unsere Kunden und die Umwelt zu finden.










